ToDos vor dem Urlaub: So kannst Du unbekümmert in den Sommerurlaub gehen!

tb - ToDos vor dem Urlaub: So kannst Du unbekümmert in den Sommerurlaub gehen!



Bestimmt kennst Du auch, kurz vor dem Start in den wohlverdienten Sommerurlaub, das folgende Szenario:

  • der Ver­trags­ent­wurf muss auf jeden Fall noch vor dem Urlaub raus
  • mit der Wer­be­agen­tur müs­sen noch Abspra­chen getrof­fen wer­den
  • die Mit­ar­bei­ter müs­sen noch gebrieft wer­den
  • der Kun­de XYZ muss noch ange­ru­fen wer­den
  • auch muss die Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung noch vor­be­rei­tet wer­den
  • usw.

tau­sen­de To-Do´s müs­sen noch auf dem Urlaub­start erle­digt und ange­scho­ben wer­den.

Genau die­ses Sze­na­rio vor Dei­nem Urlaubs­be­ginn als Unter­neh­mer, Entre­pre­neur oder Selbst­stän­di­gen muss jedoch nicht wirk­lich sein. Wenn Du die noch offe­nen ToDo´s vor dem Feri­en­start sorg­fäl­tig abar­bei­test (und dabei den ein oder ande­ren Trick anwen­det, wie all das beson­ders schnell zu erle­di­gen ist), kannst auch Du sor­gen­frei in den Som­mer­ur­laub gehen.

Hier erfährst Du nun wie es geht.

Es ist eigent­lich von vorn­her­ein klar– wer vor Urlaubs­be­ginn nach dem Mot­to “nach mir die Sint­flut” ver­fährt, muss spä­ter natür­lich die Kon­se­quen­zen tra­gen.

So könn­te es sein, dass Du wäh­rend dem Urlaub (z.B. am Strand unter Pla­nen oder bei Sight­see­ing in…) kei­ne ruhi­ge Minu­te hast, weil Du Dir ent­we­der Sor­gen machst – oder weil das Han­dy stän­dig klin­gelt, nach­dem Du viel­leicht ver­ges­sen hast, Tele­fon und E‑Mail dem­entspre­chend wei­ter­zu­lei­ten. Bei der Rück­kehr ins Büro ist dann die Urlaubs­wir­kung mit einem Schlag wie­der ver­pufft: Sobald Du in die Gesich­ter Dei­ner Mit­ar­bei­ter blickst, die das gan­ze Schla­mas­sel (was Du durch Dei­ne Absti­nenz im Büro ange­rich­tet hast) aus­ba­den muss­ten.

Damit Dei­nen nächs­ten Urlaub dann har­mo­nisch, erhol­sam und relaxt gestal­ten kannst, fin­dest Du hier nun eine klei­ne ToDo-Lis­te für den Urlaubs­be­ginn, die Dei­nen Erho­lungs­wert deut­lich stei­gern kann – egal, ob Du nur einen kur­zen Städ­te­trip oder eine mehr­wö­chi­ge Fern­rei­se machst:

  • 1. Begin­ne früh, Dich auf Dei­nen Urlaub vor­zu­be­rei­ten

Du wirst sehen: Es dau­ert eine Wei­le, vor dem Urlaub „rei­nen Tisch zu machen.“ Begin­ne damit also nicht erst auf den letz­ten Drü­cker; zumal Du dem Tages­ge­schäft ja auch par­al­lel nach­kom­men musst.

  • 2. Schlie­ße lau­fen­de Pro­jek­te mög­lichst noch vor dem Urlaub ab

Meist ist bereits Wochen vor dem Urlaubs­be­ginn ger­ne der rich­ti­ge Zeit­punkt, im lau­fen­den Pro­jekt noch­mals so rich­tig Voll­gas zu geben & das Pro­jekt mög­lichst noch vor dem Urlaub abzu­schlie­ßen — schließ­lich lockt dann natür­lich als Beloh­nung der (Traum-) Urlaub.

Falls es zeit­mä­ßig nicht umsetz­bar ist, das Pro­jekt vor Urlaubs­be­ginn abs­zu­schlie­ßen, mache Dir auf jeden Fall einen Pro­jekt­zeit­plan, bzw. über­ar­bei­te den Zeit­plan, und baue dabei Dei­ne “Urlaubs­pau­se” fest als Pro­jekt­pau­se ein. Somit ist Dein Urlaub kein Stör­fak­tor mehr, son­dern gewis­ser­ma­ßen ein plan­mä­ßi­ger Bestand­teil des Pro­jekt­ab­laufs.

3. Sor­ge für kom­pe­ten­ten Ersatz wäh­rend Dei­ner Abwe­sen­heit

Jeder ist ersetz­bar ? Du weißt sicher auch, dass das so all­ge­mein kaum stim­men kann. Aber: Jeder ist für bestimm­te Zeit ver­tret­bar — somit natür­lich auch Du als Entre­pre­neur / Uhr­neh­mer. Bestim­me also am Bes­ten zei­tig genug eine Urlaubs­ver­tre­tung für Dich.

Beson­ders wich­tig ist dabei: Arbei­te Dei­ne (Urlaubs-) Ver­tre­tung all­um­fas­send ein, gebe Dei­ner Ver­tre­tung einen Über­blick über die lau­fen­den Pro­jek­te und sor­ge dafür, dass Kun­den, Lie­fe­ran­ten und Part­nern mehr gehol­fen wer­den kann als nur damit, den Tag Dei­ner Rück­kehr aus dem Urlaub zu nen­nen. Dies gibt Dei­nen Kon­tak­ten ein gutes Gefühl und macht Dei­nen “noch zu erle­di­gen-Berg” nach Dei­nem Urlaub deut­lich klei­ner.

  • 4. Lei­te alles wei­ter: Tele­fon­an­ru­fe, E‑Mails, Post, Büro­pflan­zen

Die Tele­fon­wei­ter­lei­tung zur Zen­tra­le oder (bes­ser) direkt zu Dei­ner Ver­tre­tung ist eine Selbst­ver­ständ­lich­keit; gebe aber auch auch Anwei­sun­gen, wie mit ein­ge­hen­den E‑Mails, der Post, etc., wäh­rend Dei­nes Urlaubs, zu ver­fah­ren ist. Und ver­ges­se nicht, die Ver­sor­gung Dei­ner Büro­pflan­zen abzu­stim­men!

  • 5. Tref­fe eine Ent­schei­dung

Die E‑Mail: Fluch und Segen zugleich. Sicher ist es bei Dir als Entre­pre­neur / Unter­neh­mer auch so, dass Du Dein Unter­neh­men wäh­rend Dei­nes Urlaubs nicht ganz aus­blen­den kannst und Du noch für die eine oder ande­re Ent­schei­dung / Abstim­mung erreich­bar sein musst.

Über­le­ge bit­te gut im Vor­feld, ob Du Dich der damit ver­bun­de­nen Erwar­tungs­hal­tung (Dei­ner Mit­ar­bei­ter, Kun­den, Part­ner, etc.) auch aus­set­zen möch­test. Ein Kom­pro­miss kann oft sein, dass Du Dir eine auto­ma­ti­sche Abwe­sen­heits-E-mail ein­rich­test oder viel­leicht zu fes­ten Zei­ten für ein Tele­fo­nat, oder die Beant­wor­tung von E‑Mails, etc. ver­ein­barst.

  • 6. Ver­ra­te mög­lichst nicht zu viel

Stel­le Dir bei der For­mu­lie­rung Dei­ner Abwe­sen­heits-E-mail immer die Fra­ge: Wer bekommt die­se E‑Mail ? Nur Mit­ar­bei­ter ? Auch Kun­den ? Oder sogar Spam-Ver­sen­der oder irgend­je­mand, mit dem Du vor­her noch nie zu tun hat­test ?

Je nach­dem, wie Dei­ne Ant­wort auf die­se Fra­ge aus­fällt, soll­test Du viel­leicht dar­über nach­den­ken, ob Du wirk­lich kund­tun möch­test, dass Du für 14 Tage auf hoher See bist und Dei­ne Woh­nung in die­ser Zeit ver­waist ist.

  • 7. Gebe kon­kre­te Hil­fe

Je nach Tätig­keits­be­reich kann es sehr hilf­reich für Dei­ne Ver­tre­tung oder Dei­ne Mit­ar­bei­ter sein, wenn Du eine kur­ze ToDo-Lis­te für die Zeit wäh­rend Dei­nes Urlaubs erstellst — im Sti­le von „Wenn die­ses oder jenes pas­siert, ist das zu tun.“

Glau­be mir, Du wirst über­rascht sein, wie vie­le Pro­zes­se und Auf­ga­ben auf die­se Wei­se erle­digt wer­den kön­nen — und somit natür­lich nach Dei­nem Urlaub nicht mehr auf Dich war­tet 😉

  • 8. Räu­me Dei­nen Arbeits­platz vor dem Start in den Urlaub auf

Ein auf­ge­räum­ter Arbeits­platz hat vie­le Vor­zü­ge: Er ist Sinn­bild dafür, dass auch Du unbe­sorgt in den Urlaub star­ten kannst.

Ein auf­ge­räum­ter Arbeits­platz bie­tet Dei­ner (Urlaubs-) Ver­tre­tung ein arbeits­freund­li­ches Umfeld. Ord­nung am Arbeits­platz gibt Dir auch die Sicher­heit, auch wirk­lich nichts irgend­wo lie­gen gelas­sen zu haben. Und auch nach Dei­ner Rück­kehr nach dem Urlaub, hast Du ein gutes Gefühl (sofern die lie­ben Mit­ar­bei­ter nicht gewü­tet haben …).

  • 9. Pla­ne Dei­nen letz­ten Arbeits­tag vor dem Urlaub

Pla­ne am dei­nem letz­ten Arbeits­tag, vor dem Urlaub, mög­lichst kei­ne Ter­mi­ne, kei­ne Fahr­ten zu Kun­den, kei­ne Dead­lines: Hal­te Dir Dei­nen letz­ten Tag vor dem Urlaubs­be­ginn mög­lichst frei von allem, was Dich am Erle­di­gen der vor­he­ri­gen Punk­te hin­dern könn­te.

Noch ein klei­ner Tipp: Bestimmt gehörst Du als Unter­neh­mer / Entre­pre­neur auch zu den Men­schen, die auch im Urlaub stän­dig in Bewe­gung blei­ben müs­sen, immer vor­ne sein wol­len und erst mit kör­per­li­cher Anstren­gung den Kopf frei bekom­men.

Für die meis­ten von uns Entre­pre­neu­ren / Unter­neh­mern gilt jedoch: Urlaub soll­te das abso­lu­te Gegen­teil der täg­li­chen Arbeit sein. Ver­ges­se also ruhig ein­mal für ein Wochen das “Höher-schnel­ler-wei­ter-bes­ser-Prin­zip”. Es geht nicht dar­um, der Ers­te auf dem Gip­fel zu sein oder die meis­ten Sehens­wür­dig­kei­ten in drei Stun­den abzu­klap­pern. Alles, was Du Dir in Dei­nem wohl­ver­dien­ten Urlaub, vor­neh­men soll­test, lässt sich in vier Wör­tern zusam­men­fas­sen: Zeit neh­men und genie­ßen.