So findest Du Top-Mitarbeiter

Für jeden Entrepreneur / Unternehmer ist es besonders wichtig, auf „gute“ und motivierte Mitarbeiter zurückzugreifen kann, denn diese Top-Mitarbeiter sind der Erfolgsmotor für Dein Unternehmen. Hier möchte ich Dir einmal zeigen, wie auch Du für Dein Unternehmen an Top-Mitarbeiter kommst:

 

Gehen wir einfach einmal davon aus, dass Du gerade neue Mitarbeiter sucht. Im Moment lässt es der Arbeitsmarkt sicher zu, dass Du dabei auf mehrere Bewerber zurückgreifen kannst, so gehe ich dabei wie folgt vor:

im Vorfeld:

Klä­re zuerst zuerst ein­mal, wel­che Anfor­de­run­gen und Qua­li­fi­ka­tio­nen Dei­ne Mit­ar­bei­ter erfül­len sol­len und mit wel­chen Situa­tio­nen neue Mit­ar­bei­ter zurecht­kom­men müs­sen.

  • So ein Anfor­de­rungs­pro­fil für neue Mit­ar­bei­ter lässt sich leich­ter for­mu­lie­ren, wenn Du Dir die Fra­ge stellst, wel­che Eigen­schaf­ten neue Mit­ar­bei­ter nicht haben dür­fen. Defi­nie­re die­ses Anfor­de­rungs­pro­fil für neue Mit­ar­bei­ter am Bes­ten schrift­lich.
  • Berück­sich­ti­ge bei die­sem Anfor­de­rungs­pro­fil nicht nur fach­li­che Qua­li­fi­ka­tio­nen son­dern ach­te auch auf die “mensch­li­che Kom­po­nen­te”. In der Regel wirst Du von neu­en Mit­ar­bei­tern nicht viel haben, wenn die­se zwar fach­lich sehr gut sind & gut in Dein Unter­neh­men pas­sen, jedoch bei allen Gele­gen­hei­ten auf Strei­te­rei­en, Intri­gen und Kon­flik­te aus sind. Dar­un­ter lei­det nicht nur das Arbeits­kli­ma in Dei­nem Unter­neh­men, son­dern auch die Pro­duk­ti­vi­tät wird dabei in der Regel spür­bar nach­las­sen. Je klei­ner Dein Unter­neh­men ist, des­to grö­ßer ist der „nega­ti­ve Ein­fluss“ eines ein­zel­nen Mit­ar­bei­ters.
  • For­mu­lie­re mit­hil­fe die­ses Anfor­de­rungs­pro­fils eine Stel­len­an­zei­ge. Je kon­kre­ter und detail­lier­ter die Stel­len­an­zei­ge ist, des­to höher ist die Wahr­schein­lich­keit, dass Du dabei einen (neu­en) Top-Mit­ar­bei­ter fin­dest. Mit einer mög­lichst detail­ier­ten Stel­la­n­an­zei­ge ver­mei­dest Du eben­falls, dass sich “Jeder­mann / jede Frau” bewirbt und Dir damit nur Arbeit ver­ur­sacht.
  • Wenn dann die ers­ten Bewer­bun­gen bei Dir ein­tref­fen, kannst Du vor­ab (vor einem Bewer­bungs­ge­spräch) schon etwas über die Bewer­ber in Erfah­rung brin­gen, wie frü­he­re Arbeit­ge­ber, Foren­bei­trä­ge, Ver­ei­ne, etc. Du wirst dabei stau­en, was bei die­ser ers­ten “Online-Recher­che” so alles ans Tages­licht kommt. Hier­bei soll­test Du aller­dings vor­sich­tig sein und Dich nicht vor­ab zu stark in der Mei­nungs­bil­dung beein­flus­sen las­sen.

Bewerbungsgespräch:

  • Auch wenn der ers­te Ein­druck manch­mal täu­schen kann, und Dir die Bewer­be­rin / der Bewer­ber nicht gleich sym­pa­thisch ist, dann wird sie / er Dir vor­aus­sicht­lich auch in Zukunft nicht sym­pa­tisch sein.
  • Stel­le die Bewer­be­rin / den Bewer­ber ruhig vor eine her­aus­for­dern­de Situa­ti­on im Bewer­bungs­ge­spräch. Das kann eine nicht ganz so ein­fa­che Auf­ga­ben­stel­lung sein, die sich im Berufs­all­tag erge­ben kann. Durch die Reak­ti­on des Bewer­bers auf die­se “her­aus­for­dern­de” Situa­ti­on ver­schaffst Du einen ers­ten Ein­druck, ob die Bewer­be­rin / der Bewer­ber auch Dei­ne gewünsch­ten Anfor­de­run­gen erfüllt.
  • Auch eine kur­ze Dis­kus­si­on zu einem fach­li­chen The­ma im Zusam­men­hang mit Dei­ner Bran­che kann sehr auf­schluss­reich sein.
  • Stel­le ruhig auch mal unge­wöhn­li­che Fra­gen, mit den Ant­wor­ten dar­auf bekommst Du einen Ein­druck auf die Per­sön­lich­keit der Bewer­be­rin / des Bewer­bers. Auch die Ant­wort auf die Fra­ge „Wie orga­ni­sie­ren Sie Ihren Arbeits­tag?“ lässt eini­ge Rück­schlüs­se zu.
  • Ver­mei­de beim Bewer­bungs­ge­spräch mög­lichst die Stan­dard­fra­gen wie „Was sind Ihre Stär­ken / Schwä­chen ?“. Dar­auf hat sich so ziem­lich jeder Bewer­ber eine Ant­wort zurecht­ge­legt.
  • Beschwert sich eine Bewer­be­rin / ein Bewer­ber im Bewer­bungs­ge­spräch über das vor­he­ri­ge Unter­neh­men, ohne danach von Dir gefragt zu wer­den oder äußert sich ander­wei­tig nega­tiv über frü­he­re Arbeit­ge­ber, kannst Du die­se Bewer­be­rin / die­sen Bewer­ber gleich getrost von Dei­ne Lis­te strei­chen.
  • Opti­mal ist es, wenn jemand aus Dei­nem Team bzw. einer Dei­ner Mit­ar­bei­ter am Bewer­bungs­ge­spräch teil­nimmt, denn die­se müs­sen in Zukunft mit die­ser Bewer­be­rin / die­sem Bewer­ber zusam­men­ar­bei­ten. Es bringt nichts, wenn Dir eine Bewer­be­rin / ein Bewer­ber sym­pa­thisch ist, sie / er aber nicht in Dein Team passt oder ein­fach die Che­mie mit ande­ren Mit­ar­bei­tern nicht stimmt.
  • Mache Dir mög­lichst ich zu jeder Bewer­be­rin / jedem Bewer­ber Noti­zen. Nach dem Bewer­bungs­ge­spräch fas­se am Bes­ten Dei­nen ers­ten Ein­druck der Bewer­be­rin / des Bewer­bers mit ein paar Wor­ten zusam­men.
  • Sor­tie­re, fil­te­re sie, enge den Kreis der poten­zi­el­len Mit­ar­bei­te­rin­nen / Mit­ar­bei­tern anhand Dei­ner Noti­zen aus dem Bewer­bungs­ge­spräch ein.

 

Viel Erfolg bei der Aus­wahl von neu­en Top-Mit­ar­bei­tern für Dein Unter­neh­men.