Fitness für Entrepreneure / Unternehmer

Das Leben als Entrepreneur / Unternehmer ist hochspannend. Es bringt Dir Freiheit, Flexibilität, Raum für Deine eigene Ideen und natürlich jede Menge Arbeit. Die Arbeitstage von Entrepreneuren / Unternehmern können lang sein. Oft ist die Arbeit mit stundenlangem, monotonem Sitzen vor dem Bildschirm verbunden, was natürlich unangenehme gesundheitliche Folgen haben kann. Um Rücken, Schulter, Augen, etc. fit zu halten, sollte die regelmäßige Bewegung im Arbeitsalltag ein Muss ein. Mit den folgenden Übungen für das Büro geht das ganz einfach:

 

Rücken

Fast alle “Schreib­tisch­tä­ter” kla­gen über über Schmer­zen / Span­nun­gen im unte­ren Rücken­be­reich (Len­den­wir­bel­säu­le). So emp­fiehlt es sich zwi­schen­durch die soge­nann­te “Kut­scher­hal­tung” ein­zu­neh­men. Set­ze Dich dafür auf dem Büro­stuhl und stel­le Dei­ne Füße schul­ter­breit auf den Boden. Beu­ge Dich nun nach vor­ne, sodass Dei­ne Ellen­bo­gen auf die Ober­schen­kel stüt­zen. Las­se dabei Dei­nen Kopf nach vor­ne hän­gen und atme ruhig. Blei­be in die­ser Stel­lung für 30 Sekun­den und rol­le Dich anschlies­send wie­der lang­sam wie­der auf. Wie­der­ho­le dies ein paar Mail.

Eine wei­te­re Übung zur Ver­mei­dung von Rücken­schmer­zen ist die soge­nann­te „Son­nen­an­be­ter­stel­lung“. Setz­te Dich hier­für auf­recht auf Dei­nen Büro­stuhl. Stre­cke nun die Dei­ne Arme über Dei­nen Kopf. In die­ser Stel­lung — mit noch gera­dem Rücken — beu­ge Dei­nen Ober­kör­per nach vor­ne, hal­te dabei Dei­ne Hän­de nach vor­ne gestreckt. Span­ne nun Dei­ne Bauch­mus­ku­la­tor und Rücken­mus­ku­la­tur an und ver­har­re in die­ser Posi­ti­on für ca. 10 bis 20 Sekun­den. Brin­ge beim Aus­at­men Dei­nen Ober­kör­per wie­der zurück in die Start­po­si­ti­on. Wie­der­ho­le die­se Übung mög­lichst drei­mal.

Augen

Natür­lich belas­tet die­se stän­di­ge Bild­schirm­ar­beit ganz enorm Dei­ne Augen. So kann die­se Bild­schirm­ar­beit u.a. zur Tro­cken­heit Dei­ner Augen­äp­fel füh­ren, was wie­der­um Augen­ent­zün­dun­gen ver­ur­sa­chen kann. Durch das ein­fa­che Blin­zeln wer­den Dei­ne Augen wie­der mit Trä­nen­flüs­sig­keit ver­sorgt, so beugst Du der Tro­cken­heit Dei­ner Augen­äp­fel vor.

Alter­na­tiv kannst Du auch Dei­ne Augen schlie­ßen und Dei­ne Augen­äp­fel dabei fünf­mal nach links, anschlies­send fünf­mal nach rechts dre­hen. Eine wei­te­re Vari­an­te ist dabei Dei­ne Augen nicht zu dre­hen, son­dern nur von der einen Sei­te zur ande­ren Sei­te bewe­gen.

Nacken

Das stun­den­lan­ge Star­ren in den Bild­schirm ver­ur­sacht oft auch Ver­span­nun­gen im Nacken. Um dies zu ver­hin­dern soll­test Du die fol­gen­de Ent­span­nungs­übung durch­füh­ren. Set­ze Dich dazu auf­recht auf Dei­nen Büro­stuhl und schaue nach vor­ne. Zie­he nun Dein Kinn nach unten, als ob Du ein Dop­pel­kinn machen möch­test. Stre­cke gleich­zei­tig Dei­nen Nacken ganz sanft, als ob Du mit einem Faden Dei­nen Kopf nach oben zie­hen wür­dest.

In die­ser Posi­ti­on, drehst du anschlies­send Dei­nen Kopf lang­sam zu einer Sei­te, sodass Du über Dei­ne Schul­tern schau­en kannst. Wechs­le die Sei­te und wie­der­ho­le dies mehr­mals.

Schulter

Schmer­zen im Bereich der Schul­ter wer­den oft­mals durch einen zu hoch oder zu nied­rig gestell­ten Schreib­tisch aus­ge­löst. Dar­über hin­aus zie­hen vie­le “Schreib­tisch­tä­ter” ihre Schul­tern unbe­wusst hoch und ver­har­ren über einen län­ge­ren Zeit­raum in die­ser unna­tür­li­chen Stel­lung, so sind Ver­span­nun­gen im Schul­ter­be­reich lei­der vor­pro­gram­miert.

Um die­se unan­ge­neh­men, teil­wei­se schmerz­haf­ten Ver­span­nun­gen im Schul­ter­be­reich zu lin­dern, set­ze Dich auf­recht auf Dei­nen Stuhl und las­se Dei­ne Arme locker nach unten fal­len. Krei­se Dei­ne Schul­ter dabei ein­zeln nach vor­ne, anschlies­send dann nach hin­ten. Krei­see anschlies­send Dei­ne Schul­ter. Zusätz­li­che Ent­span­nung im Schul­ter­breicht kannst du durch das bewuss­te Hoch­zie­hen Dei­ner Schul­tern zu Dei­nen Ohren schaf­fen. Atme beim “Hoch­zie­hen” ein, hal­te anschlies­send die Span­nung kurz und las­se Dei­ne Schul­tern, wie­der beim Aus­at­men, fal­len. Wie­der­ho­le dies mög­lichst fünf­mal.